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Kärnten: Photovoltaik-Lösungen aus der Region kaufen

Zwei Kärntner Unternehmen, ein Photovoltaik-Komplettpaket: Die Kelag und MS Elektrotechnik GmbH verbindet eine dreijährige Partnerschaft. Mario Steinwender, Eigentümer und Geschäftsführer der MS Elektrotechnik GmbH , erzählt im Interview, warum die richtige Größe der PV-Anlage so wichtig ist und worauf Häuslbauer vor der Montage der PV-Anlage achten müssen.

Umsteigen von Öl auf Wärmepumpe

Wie lange arbeiten Sie bereits mit der Kelag zusammen?

Wir arbeiten seit drei Jahren im Bereich Photovoltaik zusammen. Unsere Partnerschaft mit der Kelag hat sich in diesen Jahren sehr positiv entwickelt. Es ist eine gute und vor allem verlässliche Zusammenarbeit. Allein im letzten Kalenderjahr haben wir gemeinsam über 100 Photovoltaikanlagen in Kärnten umgesetzt.

Zusätzlich arbeiten wir nun auch im Bereich der E-Ladestationen zusammen. Durch die Kombination aus Photovoltaik, Speicherlösungen und eigener Ladebox, können die Kunden noch mehr von ihrem eigenen Sonnenstrom nutzen. (Mehr Infos wie Sie Ihren eigenen Sonnenstrom zum Laden des E-Autos nutzen können, finden Sie unter: "E-Auto: Laden mit Sonnenstrom").

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Durch die Kombination aus Photovoltaik, Speicher­lösungen und eigener Ladebox, können die Kunden noch mehr von ihrem eigenen Sonnenstrom nutzen.
Mario Steinwender

Inwiefern profitieren Ihre Kunden von der Zusammenarbeit zwischen der Kelag und MS Elektrotechnik?

Der gemeinsame Austausch von zwei regionalen Unternehmen, die sehr lange im Bereich Photovoltaik und E-Mobilität tätig sind, ist sehr wertvoll. Dadurch entwickeln wir uns stetig weiter und davon profitieren nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden. Zudem bekommt der Kunde bei uns ein Photovoltaik Komplettpaket. Wir benötigen nur den Auftrag vom Kunden, der Rest wird von uns erledigt.

Von der Beratung bis zur Installation der Photovoltaikanlage – wie ist der Ablauf?

Die Erstberatung für eine PV-Anlage findet über die Kelag statt. Dabei werden bereits die wichtigsten Infos aufgenommen, was uns die Arbeit sehr erleichtert. Wir führen dann die Beratung bei den Kunden vor Ort durch und stellen ihnen ein Angebot. Im Normalfall findet der Termin vor Ort ein bis zwei Wochen nach der Erstberatung durch die Kelag statt. Wenn uns der Kunde den Auftrag erteilt, wird die Photovoltaikanlage von uns installiert.

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Wie ist das Feedback der Kunden, die eine Photovoltaikanlage gekauft haben?

Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Viele sind überrascht, dass alles so schnell und unkompliziert abläuft. Durch die Vorab-Beratung der Kelag sind die Kunden schon gut informiert und wissen über das Wichtigste Bescheid. Ich denke unsere Ehrlichkeit wird auch sehr geschätzt. Stimmen die Gegebenheiten nicht, raten wir dem Kunden von der Installation der Photovoltaikanlage ab. Wir verkaufen dem Kunden nichts, was keinen Sinn macht.

Sie sind im Bereich erneuerbarer Energien tätig und verkaufen damit grünen Strom. Wie wichtig ist Ihnen persönlich das Thema Nachhaltigkeit?

Sehr wichtig! Auch unsere Kinder und weitere Generationen sollen noch in einer Welt leben können wie wir sie kennen. Wenn wir so weitermachen wie bisher, kann das nicht gelingen. Jeder einzelne von uns muss etwas tun, egal ob das die richtige Mülltrennung oder die Installation einer Photovoltaikanlage ist, um eigenen umweltfreundlichen Strom zu produzieren. Bei mir in der Familie endet das Thema Nachhaltigkeit nicht beim Strom, wir leben das in allen Bereichen sehr bewusst.

Sehr viele Anbieter setzen auf PV-Module, die in Österreich oder sogar Kärnten produziert werden. Wie wichtig ist Ihnen die regionale Wertschöpfung?

Wir setzen ganz klar auf die heimische Wertschöpfung und versuchen daher vor allem österreichische Produkte zu verkaufen. Seien es die Photovoltaikmodule von Kioto, die bei uns in Kärnten produziert werden oder die Wechselrichter der österreichischen Firma Fronius. (Mehr Infos zur Produktion von PV-Modulen in Österreich finden Sie unter: "Photovoltaik aus Österreich").

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Wir setzen ganz klar auf die heimische Wertschöpfung und versuchen daher vor allem österreichische Produkte zu verkaufen.
Mario Steinwender
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Seit 2005 produziert KIOTO SOLAR Photovoltaikmodule in St. Veit/Glan. (Bild: © KIOTO Photovoltaics GmbH)

Welchen Tipp würden Sie einem Häuslbauer geben, der in Zukunft eine PV-Anlage auf dem Dach installieren möchte?

Die richtige Dimensionierung der Photovoltaikanlage ist sehr wichtig. Die Größe der PV-Anlage sollte immer an das jeweilige Haus und das Nutzungsverhalten der Familie angepasst werden, also nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein. Deswegen ist eine fachgerechte und genaue Beratung sehr wichtig. Es muss erfragt werden, ob der Kunde untertags viel zu Hause ist und wann die meisten Haushaltsgeräte genutzt werden, also der Strom verbraucht wird.

Kurz gesagt, man sollte sich an einen Experten wenden, der sich Zeit nimmt für all diese Fragen und die PV-Anlage auf die Bedürfnisse des Kunden abstimmt. (Mehr Infos zur richtigen Dimensionierung einer Photovoltaikanlage finden Sie auch unter: "Die richtige Größe einer PV-Anlage: 5 Faktoren, die eine Rolle spielen").

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Was sagen Sie zu dem Vorwurf die Montage einer Photovoltaikanlage rechne sich nicht?

Es gibt sehr viele Anbieter, die Photovoltaikanlagen überdimensionieren. Dazu kann ich nur sagen, der grüne Daumen ist zu wenig, die Installation der PV-Anlage muss sich für den Kunden natürlich auch finanziell rentieren. Besser ich dimensioniere die Photovoltaikanlage etwas kleiner, wodurch sie sich schneller amortisiert. Ich halte nichts von einer Überdimensionierung, die dazu führt, dass nur sehr wenig des produzierten Sonnenstroms auch selbst genutzt wird. Der Vorwurf, dass sich eine PV-Anlage nicht rechnet ist schlichtweg falsch, aber sie muss richtig dimensioniert sein.

Vielen ist nicht bewusst, dass eine Photovoltaikanlage nicht nur auf einem Dach installiert werden kann. Sie eignet sich zum Beispiel auch für eine Terrassenüberdachung. Die PV-Anlage kostet dabei nicht mehr als ein Glasdach, sorgt aber zusätzlich für eine angenehme Beschattung. Obendrauf erzeugt sie dann auch noch grünen Strom, wodurch sich die PV-Anlage nach ein paar Jahren amortisiert. Das ist schon ein großer Vorteil, den die Photovoltaikanlage mit sich bringt.

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Mario Steinwender
"Der Vorwurf, dass sich eine PV-Anlage nicht rechnet ist schlichtweg falsch, aber sie muss richtig dimensioniert sein."

Wie wird sich die PV-Technologie in den nächsten Jahren weiterentwickeln?

Durch die attraktiven Förderungen für Photovoltaikanlagen in Österreich wird der PV-Markt in den nächsten Jahren stetig weiterwachsen. Es wird in Zukunft immer mehr Fassadenmodule oder auch Photovoltaikmodule als Terrassenüberdachungen geben, wodurch ein doppelter Nutzen entsteht. Wir sehen, dass auch immer mehr Elektroautos unterwegs sind. Auch das wird zu einer vermehrten Nutzung des Sonnenstroms im eigenen Haushalt führen.

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Die genauen Infos zu allen Förderungen für Photovoltaik in Österreich finden Sie in unserem Kelag Förderguide:

Förderguide Photovoltaik

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