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Mehr Förderungen und keine Genehmigungspflicht für Photovoltaikanlagen in Kärnten

Im Bereich Photovoltaik tut sich einiges: Mit Juni 2021 ist die Genehmigungspflicht für PV-Anlagen auf Dächern und Fassaden in Kärnten gefallen. Auch die Förderbedingungen wurden verbessert, wodurch eine Doppelförderung möglich wird. Kelag-Kunden dürfen sich zudem über neue attraktive Einspeisetarife freuen.

Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren und Heizkosten sparen

Eine Photovoltaikanlage ist ein langfristiges Investment, umso sorgfältiger sollte man sich vor der Installation über alle möglichen Förderungen und Genehmigungen erkundigen. „Mein Tipp für Häuslbauer oder Sanierer ist, unbedingt einen Termin mit einem Kelag-Energieberater auszumachen, um eine umfassende und kompetente Energieberatung inklusive maßgeschneidertem Stromtarif zu erhalten, typische Fehler von Anfang an zu vermeiden und keine Förderung zu verpassen“, so Christian Werginz, Energieberater der Kelag. (Mehr Infos zu den Energieberatern der Kelag finden Sie unter: „Ihre persönliche Energieberatung in Kärnten“).

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Tipp: Die Energieberater der Kelag informieren auch über allfällige Änderungen, so verlieren Sanierer und Häuslbauer im Bürokratie-Dschungel nicht den Überblick und übersehen keine Förderung.

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Seit Juni 2021 gibt es nun einige Erleichterungen für all jene, die in Zukunft ihren eigenen Sonnenstrom erzeugen möchten.

KLIEN-Förderung: Doppelförderung möglich

Photovoltaikanlagen werden in Österreich aufgrund ihrer Umwelt- und Klimafreundlichkeit stark gefördert. Bis vor kurzem war jedoch die Kombination der KLIEN-Förderung mit weiteren Landes- oder Gemeindeförderungen nicht möglich.

Das hat sich nun mit Juni 2021 geändert, somit gilt für Antragstellungen ab 1. Juni 2021: Die KLIEN-Förderung des Klima- und Energiefonds kann als einzige österreichweite Förderung auch mit Landes- sowie Gemeindeförderungen kombiniert werden. Dadurch wird eine Doppelförderung für PV-Anlagen erstmals möglich.

Die Förderbedingungen ändern sich nicht. Gefördert werden ausschließlich neu installierte im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaikanlagen. Pro Antrag werden maximal 50 kWp einer Anlage gefördert. Ausbezahlt wird die Förderung in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses. Ist die Errichtung einer PV-Anlage gesetzlich vorgeschrieben oder werden gebrauchte PV-Module eingebaut, ist die Photovoltaikanlage nicht förderfähig.

Höhe der KLIEN-Förderung:

  • 250 Euro/kWp für 0 bis 10 kWp
  • 200 Euro/kWp für jedes weitere kWp von > 10 bis 20 kWp
  • 150 Euro/kWp für jedes weitere kWp > 20 kWp bis 50 kWp
  • Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) gibt es einen Bonus in der Höhe von zusätzlich 100 Euro/kWp
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Hinweis: Mehr Infos zu allen Förderungen für Photovoltaikanlagen finden Sie in unserem PV-Förderguide.

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PV-Anlagen in Kärnten: Keine Genehmigung erforderlich

Auch im Bereich Genehmigungen für Photovoltaikanlagen hat sich viel getan. Grundsätzlich gilt: Ob eine PV-Anlage auch einer baulichen Genehmigung bedarf, ist in Österreich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

In Kärnten gibt es mit 1. Juni 2021 deutliche Erleichterungen im Rahmen der Kärntner Bauordnung. „Wer zukünftig auf seinem Dach Sonnenstrom erzeugen möchte, braucht dafür keine Genehmigung mehr, es muss lediglich der Gemeinde gemeldet werden“, weiß der Kelag-PV-Experte Christian Seidler. Dies gilt auch für PV-Anlagen die als Zubau zu einem Gebäude ausgeführt werden und eine Größe von 100 m² nicht überschreiten. Die Änderung der Kärntner Bauordnung stellt eine große Erleichterung für die Nutzung von Sonnenenergie dar.

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Kurz und knapp zusammengefasst:

  • Photovoltaikanlagen in Kärnten, die auf Dächern und Fassaden angebracht werden, sind zukünftig nicht mehr bewilligungs­pflichtig. Es besteht nur mehr die Mitteilungspflicht an die Gemeinde.
  • Photovoltaikanlagen in Kärnten, die als Zubau zu einem Gebäude montiert werden, sind ab einer Größe von 100 m² bewilligungs­pflichtig.

Einspeisetarife: Wirtschaftlichkeit für Photovoltaik erhöht sich

Der wohl wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage ist die so genannte Eigenverbrauchsquote, also wie viel des selbst erzeugten Sonnenstroms auch wirklich für den eigenen Haushalt genutzt werden kann. „Im Durchschnitt liegt der Eigenverbrauch bei einer Photovoltaikanlage zwischen 30 und 40 Prozent“, weiß PV-Experte Christian Seidler. (Mehr Infos finden Sie unter: „Wann lohnt sich eine eigene Photovoltaikanlage?“).

Eine Photovoltaikanlage liefert also mehr Energie als ein einzelner Haushalt nutzen kann. Für Kelag-Kunden gibt es jetzt neue attraktive Einspeisetarife, durch die sich die PV-Anlage noch schneller amortisiert. Der nicht verbrauchte Strom wird einfach in das Netz eingespeist und von der Kelag rückvergütet. Photovoltaikanlagen-Besitzer verdienen mit dem überschüssigen Strom bares Geld, wodurch sie für ihre Nachhaltigkeit belohnt werden und die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage gesteigert wird.

Im Gegensatz zu anderen Einspeisetarifen am Markt fällt bei den neuen Einspeisetarifen der Kelag keine jährliche Servicepauschale an. Sowohl Privat- als auch Gewerbekunden können zwischen zwei verschiedenen Tarifmodellen wählen:

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Kelag Sonnenplus

Bei dem klassischen Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus“ erhöhen Sie die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage und bekommen eine garantierte Einspeisevergütung, die sich nach einem Zonenmodell orientiert. Das heißt die Summe Ihrer Vergütung richtet sich nach der Anzahl der kWh, die Sie in das Netz einspeisen.

Ihre Vorteile mit dem Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus“:

  • Garantierte Einspeisevergütung
  • Mit allen Kelag-Tarifen kombinierbar
  • Keine Servicepauschale
  • Für Privat- und Gewerbeanlagen
  • Österreichweites Angebot
Icon Kelag Sonnenplus Smart

Kelag Sonnenplus Smart

Der dynamische Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus Smart“ ist ideal für Stromkunden der Kelag mit installiertem und aktivem Smart Meter. Die Einspeisevergütung orientiert sich an der Strombörse EPEX SPOT AT auf Basis der jeweiligen Stundenpreise. Damit Sie immer und überall einen genauen Überblick haben, können Sie die Börsenpreise im Kelag-Kundenportal mitverfolgen.

Ihre Vorteile mit dem Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus Smart“:

  • Einspeisevergütung zum Börsenpreis ohne Aufschläge
  • Mit allen Kelag-Tarifen kombinierbar
  • Keine Servicepauschale
  • Anzeigen der Börsenpreise im Kelag-Kundenportal
  • Für Privat- und Gewerbeanlagen


Voraussetzung für die neuen Einspeisetarife sind unter anderem ein aktiver Kelag-Energieliefervertrag sowie eine vorhandene Netzzugangsberechtigung. Der Kelag Sonnenplus Smart-Tarif ist nur im Netzbereich der KNG-Kärnten Netz verfügbar. Mehr Infos zu allen weiteren Voraussetzungen finden Sie unter: kelag.at/sonnenplus

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Hinweis: Abschließen können Sie die neuen Einspeisetarife wie immer bequem von zu Hause aus über das Online-Kundenportal der Kelag. Einfach in das Kundenportal einloggen, Einspeisetarif auswählen und abschließen.

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Kelag-Icon-Tipp
Tipp: Mit dem Kelag PV-Planer können Sie mit nur wenigen Angaben Idealgröße, Stromproduktion, Eigenverbrauchsquote, Wirtschaftlichkeit und Kosten Ihrer zukünftigen Photovoltaikanlage berechnen und sich somit bequem von zu Hause aus einen ersten Überblick verschaffen.

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Mehr Informationen zur Planung einer eigenen Photovoltaikanlage finden sie unter "Der Weg zur effizienten Photovoltaikanlage".

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