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Hohe Förderungen und keine Genehmigungspflicht für Photovoltaik in Kärnten

Die Bundesförderung für Photovoltaik-Anlagen wird zukünftig von der OeMAG abgewickelt und löst damit die Förderung aus dem Klima- und Energiefonds (KLIEN) ab. Je nach Kategorie fallen die Förderungen höher aus. Eine Doppelförderung ist weiterhin möglich. Seit Juni 2021 müssen PV-Anlagen auf Dächern und Fassaden in Kärnten auch nicht mehr genehmigt werden. Kelag-Kunden dürfen sich zudem über attraktive und smarte Einspeisetarife freuen.

Umsteigen von Öl auf Wärmepumpe

Eine Photovoltaik-Anlage ist ein langfristiges Investment. Umso sorgfältiger sollte man sich vor der Installation über mögliche Förderungen und Genehmigungen erkundigen. „Mein Tipp für Häuslbauer oder Sanierer ist, unbedingt einen Termin mit einem Kelag-Energieberater zu vereinbaren, um eine umfassende und kompetente Beratung inklusive maßgeschneidertem Stromtarif zu erhalten. So kann man Fehler von Anfang an vermeiden und versäumt keine Förderung“, rät Christian Werginz, Energieberater der Kelag.(Mehr Infos zu den Energieberatern der Kelag finden Sie unter: „Ihre persönliche Energieberatung in Kärnten“). 

OeMAG-Förderung: Doppelförderung weiterhin möglich

Photovoltaik wird in Österreich nach wie vor stark gefördert. Alle Zeichen stehen auf Klimaschutz. Seit 7. April 2022 ersetzen die EAG-Investitionszuschüsse die bisherige bundesweite Förderung aus dem Klima- und Energiefonds (KLIEN). Für die Abwicklung zuständig ist aktuell die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG). Darum wird die Förderung auch OeMAG-Förderung genannt.

Alleine im Jahr 2022 stehen für den Ausbau von PV-Anlagen und von Stromspeichern insgesamt 240 Mio. Euro zur Verfügung – damit ist das Budget so hoch wie nie zuvor. Außerdem bleibt es weiterhin möglich, Förderungen auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene zu kombinieren.

Gefördert wird die Neuerrichtung und Erweiterung von im Netzparallelbetrieb geführten PV-Anlagen und die damit verbundene Neuerrichtung von Stromspeichern. Nach der derzeitigen gesetzlichen Ausgestaltung ist keine Mindestgröße für die Erweiterung einer PV-Anlage definiert.

 

 

Höhe der OeMAG-Förderung

Die Investitionsförderung ist abhängig von der Anlagenleistung. Maximal werden jedoch 30 % der Errichtungskosten gefördert.

  • Bis zu einer Anlagenleistung von 10 kWp (Kategorie A): 285 Euro pro kWp
  • Bei einer Anlagenleistung von >10 - 20 kWp (Kategorie B): 250 Euro pro kWp
  • Bei einer Anlagenleistung von > 20 - 100 kWp (Kategorie C): 180 Euro pro kWp
  • Bei einer Anlagenleistung von > 100 - 1.000 kWp (Kategorie D): 170 Euro pro kWp

Wichtig: Es dürfen noch keine Anlagenteile bestellt worden sein. Wurden vor Antragstellung bereits Schritte gesetzt, ist keine Förderung mehr möglich.

 

Zeitpunkt der Einreichung

Im Jahr 2022 sind für jede Kategorie vier Zeiträume für Förderanträge ausgeschrieben – sogenannte Fördercalls. Der nächste Call startet am 21. Juni 2022.

Für die Kategorie A gilt das Prinzip „first-come-first-served“. Wer zuerst kommt, mahlt also zuerst. Bei Kategorie B, C und D werden Anträge mit dem geringsten Förderbedarf in Euro/kWp zuerst gereiht. Bei gleichem Förderbedarf gilt zusätzlich der Einreichzeitpunkt.

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Hinweis: Mehr Infos zu allen Förderungen für Photovoltaikanlagen finden Sie in unserem PV-Förderguide.

Jetzt PV-Förderguide downloaden!

PV-Anlagen in Kärnten: Keine Genehmigung erforderlich

Im Bereich Genehmigungen für Photovoltaik-Anlagen hat sich schon im letzten Jahr viel getan. Grundsätzlich gilt: Ob eine PV-Anlage auch einer baulichen Genehmigung bedarf, ist in Österreich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Kärnten gibt es seit 1. Juni 2021 jedoch deutliche Erleichterungen im Rahmen der Kärntner Bauordnung.

„Wer zukünftig auf seinem Dach Sonnenstrom erzeugen möchte, braucht dafür keine Genehmigung mehr. Es muss lediglich der Gemeinde gemeldet werden“, weiß der Kelag-PV-Experte Christian Seidler.

Dies gilt auch für PV-Anlagen, die als Zubau zu einem Gebäude ausgeführt werden und eine Größe von 100 m² nicht überschreiten. Diese Änderung der Kärntner Bauordnung stellt eine große Erleichterung für die Nutzung von Sonnenenergie dar.

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Kurz und knapp zusammengefasst:

  • Photovoltaikanlagen in Kärnten, die auf Dächern und Fassaden angebracht werden, sind zukünftig nicht mehr bewilligungs­pflichtig. Es besteht nur mehr die Mitteilungspflicht an die Gemeinde.
  • Photovoltaikanlagen in Kärnten, die als Zubau zu einem Gebäude montiert werden, sind ab einer Größe von 100 m² bewilligungs­pflichtig.

Schlaue Einspeisetarife: Wirtschaftlichkeit für Photovoltaik erhöht sich

Der wohl wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage ist die sogenannte Eigenverbrauchsquote. Sie sagt aus, wie viel des selbst erzeugten Sonnenstroms auch wirklich für den eigenen Haushalt genutzt werden kann. „Im Durchschnitt liegt der Eigenverbrauch bei einer Photovoltaik-Anlage zwischen 30 und 40 Prozent“, weiß PV-Experte Christian Seidler. (Mehr Infos finden Sie unter: „Wann lohnt sich eine eigene Photovoltaikanlage?“).

Eine Photovoltaik-Anlage liefert also mehr Energie, als ein einzelner Haushalt nutzen kann. Für Kelag-Kunden gibt es attraktive Einspeisetarife, durch die sich die PV-Anlage noch schneller amortisiert. Der nicht verbrauchte Strom wird einfach in das Netz eingespeist und von der Kelag rückvergütet. PV-Anlagen-Besitzer werden also für ihren Beitrag zum Klimaschutz belohnt: Sie verdienen mit dem überschüssigen Strom bares Geld und steigern so die Wirtschaftlichkeit ihrer PV-Anlage.

Im Gegensatz zu anderen Einspeisetarifen am Markt fällt bei den Einspeisetarifen der Kelag keine jährliche Servicepauschale an. Neben dem klassischen Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus“ mit garantierter Einspeisevergütung nach Zonenmodell gibt es für Kunden im Netzgebiet der KNG-Kärnten Netz GmbH auch einen smarten Tarif. Wie der Name verrät, gibt es mit dem „Kelag Sonnenplus Smart“ erstmals einen Tarif für Stromkunden der Kelag mit installiertem und aktivem Smart Meter. Die Einspeisevergütung orientiert sich an der Strombörse EPEX SPOT AT auf Basis der jeweiligen Stundenpreise und richtet sich nach dem jeweiligen Lastprofil. Damit Sie immer und überall einen genauen Überblick haben, wird Ihnen im Kelag-Kundenportal zu jeder Zeit Ihre individuell eingespeiste Menge inkl. Börsenpreise angezeigt und auch grafisch veranschaulicht.

Vergleichen Sie Ihre Möglichkeiten auf einen Blick:

Kelag Sonnenplus

Bei dem klassischen Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus“ bekommen Sie eine garantierte Einspeisevergütung, die sich nach einem Zonenmodell orientiert. Das heißt, die Summe Ihrer Vergütung richtet sich nach der Anzahl der kWh, die Sie in das Netz einspeisen.

Ihre Vorteile mit dem Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus“:

  • Sonnenpluls-gelbGarantierte Einspeisevergütung
  • Mit allen Kelag-Tarifen kombinierbar
  • Keine Servicepauschale
  • Für Privat- und Gewerbeanlagen
  • Österreichweites Angebot

 

Kelag Sonnenplus Smart

Der dynamische Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus Smart“ ist ideal für Stromkunden der Kelag mit installiertem und aktivem Smart Meter. Die Einspeisevergütung orientiert sich an der Strombörse EPEX SPOT AT auf Basis der jeweiligen Stundenpreise und richtet sich nach dem jeweiligen Lastprofil.

Ihre Vorteile mit dem Einspeisetarif „Kelag Sonnenplus Smart“:

  • Sonnenplus-Smart-gelbEinspeisevergütung auf Basis von Börsenpreisen
  • Keine Servicepauschale
  • Mit allen Kelag-Tarifen kombinierbar
  • Anzeigen der Börsenpreise im Kelag-Kundenportal
  • Für Privat- und Gewerbeanlagen

Der „Kelag Sonnenplus Smart“-Tarif ist nur im Netzbereich der KNG-Kärnten Netz GmbH verfügbar. Außerdem ist es erforderlich, der Übermittlung der Viertelstundenwerte an den Netzbetreiber und an die Kelag zuzustimmen. Vom Börsenpreis EPEX SPOT AT wird ein Abschlag von 20 % verrechnet.

Voraussetzung für die Einspeisetarife der Kelag sind unter anderem ein aktiver Kelag-Energieliefervertrag und eine vorhandene Netzzugangsberechtigung.

 

kel-icon-hand-lampe-1Hinweis: Abschließen können Sie die neuen Einspeisetarife wie immer bequem von zu Hause aus über das Online-Kundenportal der Kelag. Einfach in das Kundenportal einloggen, Einspeisetarif auswählen und abschließen.

 

Jetzt Einspeisetarif abschließen!

 

 

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