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Lebensdauer der Wärmepumpe

Wärmepumpen amortisieren sich im Durchschnitt nach 10 Jahren. Eine langfristige Investition, bei der auch die Lebensdauer eine wichtige Rolle spielt.

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Vergleicht man die Kosten einer Wärmepumpe mit anderen Heizsystemen, wie etwa Gas- und Ölheizungen, lohnt sich eine Wärmepumpe bereits nach weniger als 10 Jahren. Das ist vor allem auf die geringen Betriebskosten der Wärmepumpe zurückzuführen. Die Amortisationszeit ist also überschaubar, aber wie sieht es mit der Lebensdauer der Wärmepumpe aus?

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe hält in etwa gleich lange wie andere Heizungssysteme. Geht man von einem normalen Gebrauch aus, beträgt die Laufzeit einer Wärmepumpe mindestens zwischen 15 bis 20 Jahre. Diese Lebensdauer kann bei ordentlicher und fachgerechter Wartung sowie guter Pflege der Wärmepumpe deutlich verlängert werden. Erd-Wärmepumpen können etwa bis zu 40 Jahre halten.

So verlängern Sie die Laufzeit Ihrer Wärmepumpe

Grundsätzlich gelten Wärmepumpen im Gegensatz zu Öl- oder Gasheizungen als wartungsarm. Das hängt damit zusammen, dass bei Wärmepumpen keine Verbrennung stattfindet und die Verschmutzung somit sehr gering ist. Eine regelmäßige und richtige Wartung wird dennoch auch bei Wärmepumpen empfohlen. Dabei sollte etwa die Regelung überprüft werden und zum Beispiel die Wärmetauscherflächen gereinigt werden. Denn mit einer regelmäßigen Wartung können Sie einerseits die Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe verlängern und gleichzeitig die Effizienz steigern. Ist etwa die Reglung der Wärmepumpe nicht optimal eingestellt, kann die Wärmepumpe nie die richtige Leistung erbringen. (Mehr zum Thema Effizienz der Wärmepumpe erfahren Sie unter: „Effizienz und Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe“).

Die richtige Wartung der Wärmepumpe

Folgende drei Faktoren sollten bei einer Wärmepumpe regelmäßig gewartet bzw. kontrolliert werden:

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  • Kreislauf und Kältemittel
  • Mechanische Bauteile
  • Druck und Temperatur

Damit die Lebensdauer der Wärmepumpe so lange wie möglich ist, sollte die Wartung wenn möglich jedes Jahr, aber mindestens alle zwei Jahre durchgeführt werden. Eine gesetzliche Vorgabe gibt es bei der Wärmepumpe dafür allerdings nicht. Der beste Zeitpunkt für eine Wartung ist der Sommer, wenn keine Heizung notwendig ist und die Pumpe für die Zeit der Wartung ausgeschaltet werden kann. Wie die Installation der Wärmpumpe sollte auch deren Wartung von einem Fachmann durchgeführt werden. Die Kosten dafür sind sehr überschaubar und liegen zwischen 50 bis maximal 250 Euro. (Mehr zu den Kosten einer Wärmepumpe erfahren Sie unter: „Wärmepumpe: Diese Kosten sollten Sie kennen.“)

Kontrolle des Flüssigkeitskreislaufs

Der Flüssigkeitskreislauf ist die empfindliche Stelle der Wärmepumpe. Undichte Stellen können dazu führen, dass Luft ins System kommt und der Kreislauf unterbrochen wird. Der Flüssigkeitskreislauf und das Kältemittel sollten daher bei der Wartung ganz genau beachtet werden. Für eine lange Lebensdauer und einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe ist der Flüssigkeitskreislauf essentiell.

Kontrolle mechanischer Bauteile

Werden Wärmepumpen nicht nur fürs Heizen, sondern auch für die Warmwasseraufbereitung genutzt, sind die mechanischen Bauteile höheren Belastungen ausgesetzt, was zu einem schnelleren Verschleiß führen kann. Aus diesem Grund ist bei der Wartung der Wärmepumpe die Kontrolle der mechanischen Bauteile besonders wichtig. So können eventuelle Verschleißerscheinungen früh erkannt und einfach behoben werden, was Lebensdauer der Wärmepumpe verlängert.

Wartungsvertrag

Viele Hersteller bieten Wartungsverträge an, die eine regelmäßige Wartung wie auch Optimierung der Wärmepumpe beinhalten. Damit verlängern Sie nicht nur die Lebensdauer Ihrer Wärmepumpe, sondern stellen auch sicher, dass sie effizient arbeitet. Auch unser Fachpartner Stiebel Eltron bietet derartige Wartungsverträge an.

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